
Aggressive Putzmittel sind allgegenwärtig, doch nur wenige Menschen sind sich der verheerenden gesundheitlichen Folgen bewusst, die sie mit sich bringen können. Es sit kein Geheimniss. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen: Der regelmässige Gebrauch von toxischen Reinigungsmitteln kann der Lunge genauso stark schaden wie ständiger und starker Zigarettenkonsum.
Eine alarmierende Langzeitstudie der Universität Bergen in Norwegen hat die Auswirkungen von Putzmitteln auf die menschliche Lungenfunktion genauer unter die Lupe genommen. Das Ergebnis ist erschütternd: Aggressive Reinigungsmittel, können der Lunge ähnlich schaden wie der tägliche Konsum einer Packung Zigaretten.
Viele Reinigungsmittel enthalten chemische Substanzen, die beim Gebrauch in die Luft gelangen und von den Bewohnern eingeatmet werden. Diese Substanzen können die empfindlichen Lungenstrukturen schädigen und zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen. Atemprobleme, Asthma, chronische Bronchitis und sogar ernsthafte Lungenerkrankungen sind nur einige der Risiken, die mit dem exzessiven Gebrauch aggressiver Putzmittel eingeht.
Der wichtigste Bestandteil in den meisten Reinigungsmitteln sind Tenside. Diese Substanzen haben die Fähigkeit, Fette zu lösen und Schmutzpartikel zu entfernen. Ohne Tenside würden Reinigungsmittel ihre Reinigungskraft verlieren, da sie dabei helfen, hartnäckigen Schmutz zu lösen und zu entfernen.
Einige Reinigungsmittel, enthalten zusätzlich Lösungsmittel wie Alkohol oder Salmiak. Diese sollen die Reinigungskraft verstärken, sind jedoch gesundheitsschädlich und belasten die Raumluft. Der Gebrauch solcher Produkte kann zu Atemproblemen, Hautreizungen und anderen gesundheitlichen Beschwerden führen.
Alkalien werden oft verwendet, um die Fettlösekraft von Reinigungsmitteln zu erhöhen. Säuren hingegen werden eingesetzt, um Kalkablagerungen zu entfernen, insbesondere bei der Reinigung von Badezimmern. Obwohl sie effektiv bei der Reinigung sind, können sie bei unsachgemässer Anwendung Haut- und Augenreizungen verursachen und die Atemwege schädigen.
Die Studie aus Norwegen zeigt, dass das Risiko durch toxische Reinigungsmittel nicht unterschätzt werden darf. Die tägliche Anwendung dieser Produkte kann zu einer schleichenden Gefahr für die Gesundheit werden. Es ist höchste Zeit, dass das Reinigungspersonal oder die AnwenderInnen zu Hause auf die Inhaltsstoffe der von ihnen verwendeten Putzmittel achten und sich bewusst für umweltfreundliche, nicht-toxische Alternativen entscheiden.
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Indem wir uns für natürliche Reinigungsmittel entscheiden, die keine schädlichen Chemikalien enthalten, können wir unsere Gesundheit schützen und gleichzeitig einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.
Es liegt in unserer Hand, unsere Gesundheit und die unserer Familien zu schützen. Lassen Sie uns gemeinsam gegen die stille Gefahr in unseren eigenen vier Wänden angehen und auf sichere, natürliche Reinigungsmittel umsteigen. Denn unsere Lungen verdienen es, frei von gefährlichen Chemikalien zu sein.